Unterschied Amerikanisches und Französisches Roulette

Unterschied Amerikanisches und Französisches Roulette
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Das Roulettespiel gehört zu den faszinierendsten Glücksspielen eines Casinos, gilt als Königsdisziplin, und das nicht erst seit dem Bond-Klassiker „Casino Royale“. Immerhin geht die Geschichte dieses Spiels bis ins 17. Jahrhundert zurück. Seither entscheidet die Kugel über Glück und Unglück, Gewinn und Verlust. Die Leidenschaft für dieses Spiel hat sich vielleicht sogar noch gesteigert. Wer sich an einen Roulettetisch setzt, richtet seinen Blick gebannt auf die rotierende Kugel, einst aus Elfenbein, heute aus Plastik oder Teflon, in der Mitte und wartet auf die Entscheidung: Zahl oder Farbe, oder beides? Die gespannte Dramatik ist geradezu greifbar. Im Kontrast dazu die unbewegten Mienen der Croupiers, die Herren der Jetons.

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Zwei Varianten

Dass es zwei verschiedene Varianten des beliebten Klassikers gibt, ist allerdings nicht jedem bekannt. Denn die meisten spielen Französisches Roulette, wenn sie ins Casino gehen. Es gibt jedoch auch noch eine andere Variante, Amerikanisches Roulette, das sich inzwischen auch in den europäischen bzw. Schweizer Spielbanken immer mehr verbreitet. Auf den ersten Blick unterscheiden sich die beiden Arten der Casino Spiele nicht sonderlich voneinander. Doch es gibt sie, die Unterschiede.

Französisches und Amerikanisches Roulette

Französisches Roulette

Bei der französischen Version sitzen Sie an einem großen Tisch und auch die Spieler nehmen Platz, was die Anzahl der Teilnehmer begrenzt. Im Roulettekessel befinden sich Zahlen von null bis 36, die null ist grün markiert. Es wird also mit 37 Zahlen gespielt. Die Jetons, einsatzgemäß gekennzeichnet, setzt der Spieler entweder selbst oder beauftragt den Croupier. Nebenwetten werden auf dem regulären Tableau gesetzt, das in französischer Sprache beschriftet ist. Auch der Croupier macht seine Ansagen auf französisch.

Amerikanisches Roulette

Was als erstes bei der amerikanischen Variation auffällt: Spieler stehen an deutlich kleineren Tischen und es gibt häufig nur einen Croupier, da die Spieler selbst setzen. Das ermöglicht ein schnellere Casino Spiele. Die Beschriftung des Tableaus ist englisch, ebenso die Ansage des Croupiers. Das Tableau des Amerikanischen Rouletts ist zwar auch numerisch angeordnet. Doch im Kessel folgen die Farben einer anderen Anordnung. Statt 37 gibt es 38 Zahlen, denn zur Null kommt eine Doppelnull hinzu, was den Hausvorteil des Casinos erhöht. Zusätzlich zum Tableau können die Spieler auf einem außerhalb liegenden Einsatzfeld, der Rennbahn, auf einfache Serienspiele setzen. Diese Zahlen entsprechen der Anordnung der Zahlen im Kessel. Ein Wort noch zur Doppelnull. Es wird immer wieder behauptet, dass das Roulettespiel mit nur einer Null begann, doch das ist nicht richtig. Es wurde von Anfang an mit 38 Zahlen gespielt, wie diverse Enzyklopädien bestätigen. Im 19. Jahrhundert sah sich François Blanc von der Spielbank Bad Homburg aus Konkurrenzgründen genötigt, auf die Doppelnull zu verzichten. Andere europäische Spielbanken zogen nach und so etablierte sich die einfache Null. Nur die Amerikaner behielten die Doppelnull bei, als das Glücksspiel in ihren Casinos Einzug hielt. Daher auch der Name.

Die wichtigsten Unterschiede

Zusammenfassend die wichtigsten Unterschiede: Beim Französischen Roulette sind vier Croupiers beteiligt, die Spieler sitzen an einem deutlich größeren Tisch. Der Tisch beim Amerikanischen Roulette ist kleiner, mit deutlicher weniger Croupiers, manchmal nur mit einem, da die Spieler selbst setzen. Die Beschriftung beim französischen Spiel ist französisch, ebenso die Ansage des Croupiers. Englisch herrscht beim amerikanischen vor. Die Zahlen im Kessel sind bei den beiden Varianten anders angeordnet, außerdem kommt beim Amerikanischen Roulette eine Doppelnull hinzu. Serienspiele sind beim Amerikanischen Roulette durch die Rennbahn erleichtert. Die Gewinnchancen liegen bei der französischen Variante höher, da die zweite Null beim Amerikanischen Roulette den Vorteil der Spielbank auf 5,3 Prozent erhöht. Bei der französischen Spielart liegt der Casinovorteil nur bei 2,7 Prozent.