Spielregeln von Blackjack

Spielregeln von Blackjack
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Blackjack ist eines der beliebtesten und vielversprechendsten Tischkartenspiele, welches überall in der Welt auf große Begeisterung stößt. Sei es in Hollywood Blockbustern wie „21“ oder in Kult-Titeln wie „The Last Casino“: Das legendäre Kartenspiel ist heißbegehrt und aus keiner guten Spielbank und keinem Online Casino mehr wegzudenken.

Doch was macht den Reiz an Blackjack aus? Warum gilt Blackjack als das Spiel unter den Casinoprofis, mit dem man das Haus schlagen kann?

Blackjack Spiel

Die Grundregeln, wie sie mit der richtigen Strategie und etwas Glück Geld gewinnen können und welche Vorteile Ihnen Blackjack gegenüber anderen Casinospielen bietet, erklären wir Ihnen jetzt:

Grundregeln des Blackjacks:

In Blackjack treten Sie gegen das Haus in Form eines Dealers bzw. Croupiers an.
Ziel des Spiels ist es, mittels der vom Dealer verteilten Karten den Punktewert „21“ („Blackjack“) zu erreichen oder sich diesem weitestgehend anzunähern, ohne ihn dabei zu überschreiten.

Jede Karte repräsentiert dabei einen unterschiedlichen Wert. Beachten Sie, dass die Farben der Karten keine Rolle für den Wert spielen:

  • Die Karten 2-10 entsprechen ihrer Augenzahl.
    Beispiel: Die Karte 3 hat einen Wert von drei Punkten, die Karte 6 einen Wert von sechs Punkten.
  • Alle Bilder: Bube, Dame und König, entsprechen zehn Punkten.
  • Das Ass kann verschieden gewertet werden. Abhängig von Ihrer Kartenlage kann es einen oder elf Punkte betragen.

Ablauf des Spiels:

Zu Beginn der Spielrunde setzen Sie und alle teilnehmenden Spieler am Tisch einen Einsatz in das gekennzeichnete Feld vor ihnen. Hierbei müssen Sie die Regeln zum Mindest- und Höchsteinsatz beachten, die vom Casino individuell festgelegt werden können.

Sobald alle Einsätze erfolgreich getätigt wurden, verteilt der Dealer im Uhrzeigersinn eine offene Karte an alle Spieler, inklusive sich selbst. Danach verteilt er eine zweite Karte, die jedoch ausschließlich an die Spieler offen ausgeteilt wird. Die zweite Karte des Dealers, die sogenannte „Hole Card“, bleibt verdeckt.

Wenn alle Karten ausgeteilt wurden, darf der Spieler links vom Dealer („First Base“) zuerst agieren. Sind Sie dieser Spieler, haben Sie die Wahl eine weitere Karte zu fordern („Hit“) oder abzulehnen („Stand“).

Wenn Sie sich entschieden haben, eine weitere Karte vom Dealer zu fordern und die addierte Augenzahl Ihrer Karten nun den Wert 21 überschreiten sollte, hätten Sie sich überkauft („Bust“) und würden aus der Runde ausscheiden.

Die Karten und der Einsatz der ausgeschiedenen Spieler werden vom Dealer eingezogen.

Wenn Sie erfolgreich ziehen ohne zu überkaufen, stellt sich Ihnen erneut die Wahl eine weitere Karte zu erhalten oder Ihre Runde mit „Stand“ abzuschließen und somit die Aktion an den nächsten Spieler am Tisch abzugeben. Es steht Ihnen frei beliebig viele Karten zu ziehen, bis Sie glauben nah genug an der 21 zu sein.

Nachdem alle Spieler ihre Aktion beendet haben, deckt der Dealer seine verdeckte Karte auf.

Wenn beide Karten des Dealers zusammen addiert weniger als 17 ergeben, zieht er solange, bis seine Hand einen Wert von 17 oder mehr ergibt. Sofern die zwei Karten des Dealers direkt 17 oder mehr ergeben, darf er nicht ziehen.

Nun vergleichen Sie ihre Hand mit der des Dealers:

Haben Sie mehr Punkte als der Dealer, gewinnen Sie und werden in der Höhe ihres Einsatzes (1:1) ausbezahlt.

Die Spieler, die weniger Punkte als der Dealer haben, verlieren das Spiel und damit auch ihren Einsatz an den Dealer. Falls ein Spieler dieselbe Punktzahl wie der Dealer hat („Push“), erhält er seinen Einsatz zurück, verliert oder gewinnt also somit nichts.

Auch der Dealer kann die 21 beim Ziehen seiner Karten übersteigen und somit „Bust“ gehen. Ist dies der Fall, gewinnen alle Spieler am Tisch, die noch im Spiel verblieben sind. Die Gewinner werden ebenfalls 1:1 ausbezahlt.

Falls der Dealer ein Ass auf seiner Hand hat, muss er dieses immer mit elf Punkten werten, es sei denn, er würde so die 21 übersteigen. In diesem Fall wird das Ass mit einem Punkt gewertet.

Blackjack:

Der Blackjack ist die bestmögliche Starthand Konstellation im Spiel. Unter Blackjack versteht man alle Starthände, die zusammen 21 ergeben. Also: Ass und Bube, Ass und Dame, Ass und König sowie Ass und 10.

Wenn Sie einen Blackjack haben, wird ihr Gewinn in einem Verhältnis von 3:2 ausgezahlt.

Sollte der Dealer einen Blackjack haben, haben alle teilnehmenden Spieler, die keinen Blackjack haben, verloren.

Haben sowohl der Dealer als auch Sie einen Blackjack, kommt es zu einem Push und Sie erhalten Ihren Einsatz zurück.

Blackjack

Insurance (Versicherung):

Die Versicherung ist eine Nebenwette, bei der Sie sich für den Fall absichern, dass der Dealer als erste Karte ein Ass besitzt und somit die Möglichkeit auf einen Blackjack gegen Sie besteht.

Um eine Insurance abzuschließen, setzen Sie die Hälfte Ihres ursprünglich gesetzten Einsatzes auf die „Insurance line“.

Sollte der Dealer nun tatsächlich den Blackjack vervollständigen, verlieren Sie zwar Ihre Hand, aber Ihnen wird die Versicherung in einem Verhältnis von 2:1 ausgezahlt.
Sie erhalten also effektiv Ihren Einsatz zurück und verlieren somit nichts.

Double Down (Verdoppeln):

Nachdem Sie und alle anderen Spieler am Tisch die ersten zwei Karten zugeteilt bekommen haben, besteht die Möglichkeit ein Double Down anzusagen. Damit verdoppeln Sie ihren zu Anfang der Runde getätigten Einsatz, unter der Bedingung, dass Sie genau eine weitere Karte ziehen. Idealerweise wenden Sie diesen Spielzug an, wenn Ihre Hand einen Wert zwischen neun und elf Punkten hat.

Split (Teilen):

Erhalten Sie zu Beginn des Spiels zwei gleiche Karten, haben Sie die Möglichkeit diese Karten aufzuteilen und als zwei individuelle und voneinander unabhängige Hände zu spielen. Beachten Sie, dass Sie für die zweite Hand nochmals den gleichen Einsatz tätigen müssen.